RISO-BUCH : KÖRPER FORMEN // COMICS + ILLUSTRATIONEN

Im Wintersemester 2016/17 haben sich einige Student_Innen der Klasse mit dem Thema Körper auseinandergesetzt.
Im Comic Seminar mit Lea Heinrich entstanden dabei eine Fülle von Ideen und Arbeiten.
Daraus haben wir ein Buch gemacht.
Mit dem Risografen selbst gedruckt, in schwarz, gelb und pink, mit der Hand geleimt (Schweizerbindung),
ist eine Auflage von 75 Exemplaren entstanden.
Erhältlich ist das Buch demnächst im Papiercafe, am Stand der Kunsthochschule Kassel auf der Leipziger Buchmesse
und beim zeitgleich in Leipzig stattfindenden Comic-Festival “The Millionaires Club”.

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Panty Party Dreams -Sophie Nicklas & Jolanda Obleser

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Janne Marie Dauer

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Butt Rubbin’ Dance
http://lichtberg.tumblr.com/

Vortrag und Workshop mit dem türkischen Zeichner Ersin Karabulut

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Yeah!!!

Lea Heinrich, Alumna und derzeitige Lehrkraft für besondere Aufgaben der Klasse (Comic und Illustration),
hat soeben das erste Mal eine Zeichnung im “The New Yorker” veröffentlicht.
Hüstel…der New Yorker ist so etwas wie der Olymp der Illustratoren.
Herzlichen Glückwunsch!
www.newyorker.com/magazine/shouts-murmurs
www.leaheinrich.com

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Vortrag und Workshop mit der Zeichnerin und Rotopol Verlegerin Rita Fürstenau

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Comiclesung von Rene Rogge

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3. Festival GRAFISCHES ERZÄHLEN 18. bis 22. Januar 2017

Zum dritten Mal lädt das Literaturhaus Nordhessen zum Festival des Grafischen Erzählens ein. An fünf Festivaltagen erwartet das Publikum eine Ausstellung sowie Vorträge, Lesungen und Diskussionen rund um das Medium Comic bzw. Graphic Novel.
Die Ausstellung zeigt erstmals Handzeichnungen, Skizzen und Originale des 2014 verstorbenen Grafikers Hans Hillmann zu seinem Illustrationsklassiker „Fliegenpapier“ nach Dashiell Hammett. Hillmann zählt zu den wichtigsten deutschen Grafikdesignern und Illustratoren. 1959 berief ihn die Staatliche Hochschule für Bildende Künste Kassel zum Professor für Grafik.
Ein Schwerpunkt des Festivals betrifft die Comicszene in Spanien, in der Türkei und in Deutschland. Weitere Themen sind Literaturadaptionen, die deutsche Kolonialgeschichte, Musik im Comic und die Kasseler Comic-Verlagsszene.
Wir freuen uns auf fünf anregende, diskussionsreiche und spannende Tage.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden sind erwünscht.

Veranstalter: Literaturhaus Nordhessen e. V.
Festivalort: Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Straße 177, 34119 Kassel.
Organisation: Dr. Andreas Gebhardt, Christiane Hamacher.
Kooperationspartner: documenta Archiv und Kunsthochschule Kassel.

Wir danken unseren Förderern:
Stadt Kassel,
Gerhard-Fieseler-Stiftung,
Berthold Leibinger Stiftung,
Weinhandlung Schluckspecht

PROGRAMM

Mittwoch, 18. 01.2017:

19.00 Uhr │ Ausstellungseröffnung: „Hans Hillmann – Zeichnungen zu ‚Fliegenpapier’“. Grußwort: Dorothée Rhiemeier, Kulturamtsleiterin der Stadt Kassel.

20.00 Uhr │ Michael Kaiser liest „Fliegenpapier“ von Dashiell Hammett.
Mit Projektion.

Mit seiner modernen Adaption der Kurzgeschichte Fliegenpapier von Dashiell Hammett hat Hans Hillmann in großformatigen Bildern einen gemalten Film Noir geschaffen. Die düsteren Szenerien Hammetts, die dreckige und gewaltträchtige Atmosphäre der Vorlage gibt Hillmann in Grautönen und ausdrucksstarken Licht- und Schatten-Effekten wieder. Er zeigt trostlose Straßen, finstere Häuser und Menschen, die sich in diese düstere Umgebung einfügen. Scharfe Schatten liegen über Gehwegen, Kleiderfalten schillern in überhellem Licht.
Hillmanns Adaption von „Fliegenpapier“ gilt vielen zwar als ein expressionistischer Comic und Hard-Boiled-Literatur in Wort und Bild, aber die Nähe zum Film ist bei seiner gezeichneten Interpretation überdeutlich. Zwischen 1975 und 1982 arbeitete Hillmann an diesem faszinierenden Werk, das 1982 bei Zweitausendeins erschien und danach von zwei weiteren Verlagen (dtv und Avant) neu aufgelegt wurde. Die Ausstellung zeigt erstmals Vorzeichnungen und Skizzen zu „Fliegenpapier“ aus dem Kasseler documenta Archiv. Hillmann, der zu den wichtigen deutschen Grafikdesignern und Illustratoren gehört und als Begründer des modernen deutschen Filmplakats gilt, starb 2014 in Frankfurt.

Zur Eröffnung liest Michael Kaiser die gesamte Kriminalgeschichte Hammetts. Dazu werden sämtliche „Fliegenpapier“-Illustrationen projiziert.

Kaiser (Jg. 1953) wirkte an zahlreichen deutschsprachigen Theatern, u. a. in Hamburg, Karlsruhe, Bamberg und Frankfurt. Neben Lesungen, Rezitationen und als Sprecher hat er in vielen Film-, Fernseh- und Hörspielproduktionen mitgewirkt. Er war zuletzt Intendant der Kasseler Komödie, die er erfolgreich von 2006 bis 2012 leitete.

Donnerstag, 19.01.2017

18.00 Uhr │ Mehr als „Clever & Smart“.
André Höchemer über spanische Comics und Graphic Novels in Deutschland.

Comics haben in Spanien eine lange Tradition. Der in Deutschland bekannteste spanische Comic ist sicherlich die Reihe um die Geheimagenten „Clever & Smart“ von Francisco Ibáñez. Aber es gibt auch andere Zeichner und Autoren, die hierzulande immer bekannter werden, z. B. Paco Roca, Gabi Beltrán, Bartolomé Seguí oder Nadar. André Höchemer reflektiert den Einfluss des spanischen Comics in Deutschland.
André Höchemer stammt aus Nordhessen, lebt jedoch seit fast zwanzig Jahren im spanischen Valencia. Neben journalistischen Projekten ist er vor allem als freiberuflicher Übersetzer und Dolmetscher tätig und betreibt einen zweisprachigen Blog namens „Tagebuch eines Alemols“ („Diario de un alemol“). In den vergangenen Jahren hat er unter anderem Graphic Novels für Reprodukt, Avant, Egmont-Ehapa und Salleck Publications übersetzt. www.alemol.com

20.00 Uhr │ Zwischen Tradition und Moderne.
Klaus Schikowski über Comics in Deutschland.

Klaus Schikowski zeigt die große Vielfalt und die verschiedenen Ausprägungen deutscher Comics und Graphic Novels und fragt nach den Wechselwirkungen von Tradition und Moderne. Schikowski, geb. 1966, studierte Allgemeine Sprachwissenschaft in Köln und veröffentlichte zahlreiche Artikel über Comics in Magazinen, Anthologien und Tageszeitungen. 2009 erschien sein Buch „Die großen Künstler des Comics“ (Edel), 2014 „Der Comic. Geschichte, Stile, Künstler“ (Reclam). Er arbeitete in der Redaktionsleitung der Fachzeitschrift „Comixene“, hielt Vorträge und konzipierte Ausstellungen zum Thema. Seit Anfang 2014 ist er Programmleiter für Comics und Graphic Novels beim Carlsen-Verlag.

21.00 Uhr │ Comic-Szene Türkei.
Ersin Karabulut und Hendrik Dorgathen im Gespräch

Die türkische Comic-Szene ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Manche türkische Autoren veröffentlichen jedoch seit über 20 Jahren in Frankreich, Belgien und den Niederlanden und prägen eine „türkische Schule“ des humoristischen Comics. Der türkische Comic-Zeichner Ersin Karabulut und Hendrik Dorgathen zeigen im Gespräch die Bandbreite der aktuellen türkischen Comic-Szene auf.

Ersin Karabulut (Jg. 1981) lebt in Istanbul. Seit seinem 16. Lebensjahr zeichnet er Comics. Er studierte Grafikdesign an der Mimar Sinan Universität. 2007 gründete er mit Freunden „Uykusuz“, eines der renommiertesten wöchentlich erscheinenden Satiremagazine der Türkei. Hendrik Dorgathen, geboren 1957 in Mülheim an der Ruhr, ist seit 2003 Professur für Illustration und Comic an der Kunsthochschule Kassel. Er ist seit 1987 als freiberuflicher Zeichner und Illustrator tätig. Bücher und Ausstellungen im In- und Ausland.

Freitag, 20.01.2017

18.00 Uhr │ „Raus Rein“.
Texte und Zeichnungen zur Geschichte der ehemaligen Kolonialschule in Witzenhausen. Präsentiert von der Illuklasse der Kunsthochschule.

Die Anthologie „Raus Rein“ beschäftigt sich mit einer Institution der deutschen Kolonialgeschichte: der Kolonialschule Witzenhausen. Gegründet 1898, war sie die einzige ihrer Art in Deutschland. Ziel dieser Einrichtung war es, Studenten auf das Leben in den deutschen Kolonien vorzubereiten. Die Geschichten, Dokumente und Texte illustrieren nicht nur historische Ereignisse, sondern bieten einen kritischen Blick auf ein unbekanntes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte. „Raus Rein“ war 2015/2016 ein Projekt der Klasse Illustration/Comic an der Kunsthochschule Kassel unter der Leitung von Prof. Hendrik Dorgathen.

20.00 Uhr │ „Das doppelte Lottchen“ & Co.
Isabel Kreitz über ihre Kästner-Adaptionen.

Zahlreiche Comic-Alben und -Hefte hat Isabel Kreitz veröffentlicht, darunter die Romanadaption „Die Entdeckung der Currywurst“ nach Uwe Timm oder – zusammen mit Peer Meter (Szenario) – die Geschichte des Massenmörders „Haarmann“. Neben ihren eigenen Geschichten wie „Die Sache mit Sorge“, für die sie 2008 den Sondermann-Preis der Frankfurter Buchmesse erhielt, hat sie in den vergangenen Jahren einige der bekanntesten Kinderromane von Erich Kästner als Comic gestaltet: „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“, „Der 35. Mai“ und zuletzt „Das doppelte Lottchen“. Kreitz hat mehrere Comicpreise erhalten, zuletzt den Max-und-Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin auf dem Comicsalon in Erlangen 2012. Neben Comics hat sie auch sehr erfolgreiche Kinderbücher illustriert, u.a. von Sabine Ludwig („Der 7. Sonntag im August“) oder Barbara Robinson („Achtung, die Herdmanns schon wieder“). Isabel Kreitz (Jg. 1967) studierte Illustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. www.isakreitz.de

21.00 Uhr │ „Das Insekt selbst kann nicht gezeichnet werden“.
Sven Puschmann über Kafkas „Die Verwandlung“ als Graphic Novel

Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ ist eine Herausforderung für alle, die diesen Text verbildlichen wollen, nicht nur für Filmemacher, sondern auch für Graphic-Novel-Autoren. Denn Kafka hat offen gelassen, ob sich Gregor Samsa wirklich in ein „ungeheures Ungeziefer“ verwandelt. Es gehört also gerade zu seiner erzählerischen Strategie, das Insekt nicht zu verbildlichen. In der Graphic-Novel-Adaption der „Verwandlung“ von Eric Corbeyran und Richard Horne wird Gregor Samsa entgehen Kafkas Intention jedoch konsequent als Schabe gestaltet. Dass dennoch die Deutungsebene einer rein innerlichen, psychischen Verwandlung Gregors nicht beeinträchtigt wird, will der Vortrag aufzeigen.
Sven Puschmann promoviert und lehrt seit Abschluss seines Germanistik-Studiums an der Universität Kassel. Schwerpunkte: Intermedialität, Literaturtheorie und Narratologie.

Samstag, 21.01.2017

18.00 Uhr │„Fahrradmod“.
Tobi Dahmen über eine Jugend in den 90ern.

Mods fahren eigentlich Motorroller, dieser hier fährt Rad. Als die britische Independent-Subkultur die niederrheinische Stadt Wesel erreicht, ist Tobi Dahmen sofort fasziniert. Er beschließt ein Teil davon zu werden. Er wird Mod und übernimmt deren modischen Style, hört Ska-Musik und sucht nach Anerkennung. Die Bewegung wird ihn nicht mehr loslassen, doch die Übergänge zu anderen Subkulturen wie den Skinheads, Scooterboys oder Rudeboys sind fließend und gefährlich. Tobi Dahmen gelingt mit seiner autobiografischen Graphic Novel ein authentisches Bild von Jugendkulturen und den Gefahren auf dem falschen Weg zu kommen.
Tobi Dahmen (Jg. 1971) wuchs in Wesel am Rhein auf und studierte Visuelle Kommunikation in Düsseldorf. Sein Diplom machte er mit einem illustrierten Buch zu einem Text von Jack Kerouac. Seitdem arbeitet er als Comiczeichner und Illustrator für Presse, Werbung und im Internet. Auszeichnungen: 2008 ICOM-Preis für den besten Kurzcomic der Kategorie „Realistisch“, 2011 mit dem zweiten Platz des Sondermann-Preises sowie ebenfalls 2011 mit dem Reddot-Preis in der Kategorie „Corporate Design“. www.tobidahmen.de und www.fahrradmod.de

20.00 Uhr │ „Ice Ice Baby. One-Hit-Wonders 1955-2015”.
Carolin Löbbert liest, Finn MacCormac macht Musik.

Gemeinhin hält man One-Hit-Wonder für Eintagsfliegen, die es mit mehr Glück als Verstand in die Charts geschafft haben, denen aber das Können oder das Durchsetzungsvermögen für die ganz große Karriere fehlen. Die oft bewegenden und immer erstaunlichen Geschichten hinter solchen „Ein-Hit-Wundern“ kennen die meisten aber nicht. Carolin Löbbert erzählt die Geschichten hinter den Hits. Finn MacCormac singt die Refrains und gemeinsam errichten sie Miniaturdenkmäler für Pop-Eintragsfliegen. Ansonsten ist der Student Finn MacCormac als Bassist der Bands EMMA und Yepsen unterwegs.
Carolin Löbbert schloss 2008 ihr Studium mit den Schwerpunkten Illustration und Grafik an der HAW Hamburg ab. Seitdem diverse Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. in Tokio, Antwerpen und Berlin. Veröffentlichungen in Magazinen und Anthologien. Sie ist Mitglied der Hamburger Künstlerinnengruppe Spring und arbeitet in den Bereichen Illustration, Kunst und Grafik für internationale Verlage, Agenturen und Labels. www.carolinloebbert.de

Sonntag, 22.1.2017

12.00 – 17.00 Uhr │ Papier Café und Rotopol

Zum Abschluss verwandelt sich der Kunsttempel, wo das Festival stattfindet, wieder in einen Verkaufsraum mit Café: Das Papier Café bietet Studierenden der Kunsthochschule Kassel die Möglichkeit, unabhängig von Verlagen Eigenpublikationen wie Comics, Artzines, Künstlerbücher, Essays usw. auszutauschen, anzuschauen und zu verkaufen. Dazu gibt es Kaffee, Tee und kleine Leckereien! Mit dabei ist auch der Kassler Verlag Rotopol, deren Verlegerinnen mit einem Vortrag Einblick ihre spannende Arbeit liefern (s. u.).
Das Papiercafé wird organisiert von einem Kollektiv aus Studierenden unterschiedlicher Bereiche der Kunsthochschule Kassel und wurde von Carmen José und Kathi Seemann 2014 gegründet.www.facebook.com/papiercafekassel

Vorträge:
12.30 Uhr │ Ein Auftragscomic entsteht.
Lukas Kummer über sein neuestes Projekt.

Seit Anfang 2016 arbeitet der Illustrator und Comiczeichner Lukas Kummer in Kooperation mit dem TintenTrinker Verlag aus Köln an einer historischen Graphic Novel über die Täuferbewegung in Münster. Seine Aufgabe besteht dabei in der grafischen Umsetzung des Projektes mit dem Titel „Gotteskrieger.“ In einer kleinen Vorschau gibt Kummer Einblick in das 2017 erscheinende Buch und erzählt von seinen Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Verlegerin und Autor. Kummer debütierte 2015 mit seiner Graphic Novel „Die Verwerfung“, einer viel beachteten Geschichte aus dem 30jährigen Krieg.
Lukas Kummer (Jg. 1988), geb. in Innsbruck, arbeitet seit seinem Abschluss 2014 an der Kunsthochschule Kassel (Meisterschüler von Prof. Hendrik Dorgathen) als freischaffender Künstler in den Bereichen Comic, Illustration und Storyboard. Seine Arbeiten wurden in diversen Fanzines und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in Triebwerk, Tisch 14, Batterie, und U-Comix.www.kummersblog.blogspot.de

13.30 Uhr │ Rita Fürstenau und Carmen José: Rotopol - Verlag für grafisches Erzählen

2007 von Illustratoren in Kassel gegründet, tastet Rotopol die Grenzen dessen ab, was Illustration und Comic leisten können und lässt den Leser hochwertig hergestellte Bücher und spannende Talente mit persönlichen Zeichen- und Erzählstilen entdecken. Rita Fürstenau und Carmen José berichten, wie aus der Idee von einer Plattform für grafische Erzählkunst ein Verlag wurde, geben einen Einblick in das Verlagsprogramm und in den Arbeitsalltag bei Rotopol, zwischen Atelier, Verlagsbüro, angeschlossener Ladengalerie und Siebdruckerei. www.rotopolpress.de

Literaturhaus Nordhessen
Büro: Friedrich-Ebert-Straße 177
34119 Kassel
Tel.: 0561/31 69 05 25
Email: info@literaturhaus-nordhessen.de
Internet: www.literaturhaus-nordhessen.de
www.juergen-von-der-wense.de

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Weihnachtsfeier in der Klasse Comic und Illustration Mittwoch den 14.12.2016 um 18.30 Uhr in der Klasse

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Janne Marie Dauer aus “Blame It On the Night Moves”

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Sebastian Gneiting

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MYSTERY SHOW #3

MYSTERY SHOW #3
The Inventor’s Collection
Eröffnung am Samstag, den 3. Dezember 2016
ab 20.00 Uhr bei Rotopol
Jeder teilnehmende Künstler*in erhielt von uns als Inspirationsquelle eine Pappschachtel mit einer Sammlung von Gegenständen. In einen assoziativen und imaginären Arbeitsprozess wurden die Gegenstände von den Künstler*innen aufgegriffen und schließlich in einer Illustration miteinander verbunden.

Teilnehmende Künstler*innen:
Karo Achilles, Natalie Andrewson, Tali Bayer, Florian Biermeier, Esther Brechlin, Paula Bulling, Paul Butterer, Melanie Climent, Matt Forsythe, Naemi Fürst, Rita Fürstenau, Icinori, Ines Christine Geißer, Kirsten Carina Geißer, Karlo Ghokasian, Lea Heinrich, Claus Daniel Herrmann, Carmen José Quintanilla, Udo Jung, Nina Kaun, Manuel Kilger, Markus Köninger, Valentin Krayl, Jim Pluk, Nadine Redlich, René Rogge, Bene Rohlmann, Tim Romanowsky, Marie-Luce Schaller, Isabel Seliger, Elena Seubert, Alice Socal, Sebastian Stamm, Thomas Wellmann, Stefhany Y. Lozano

Die Ausstellung läuft bis zum 15. Februar 2017 und wird vom Kulturamt der Stadt Kassel gefördert.

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Carmen Jose Abschluss

„ALLÍ : HIER“ ist eine poetische Sammlung von Eindrücken über das komplexe Leben zwischen zwei Ländern, Kulturen und Sprachen. Das zweisprachige Buch handelt von der Suche nach Verständigung in den Zwischenräumen verschiedener Phasen, in denen man sich als Transmigrant (einer offener Migrations-Prozess) sich befindet kann. Die Bildwelt besteht hauptsätlich aus drei Symbolen: die Frau, das Haus und der Stier.

Examen Carmen José

http://alli-hier.tumblr.com/
www.carmenjose.com

ALLÍ : HIER
Carmen José
1. Auflage, 25 Exemplare
96 Seiten, Farbe, 13×21 cm
Zweifarbige Risodruck, koptische Heftung
Zweisprachig: Spanisch und Deutsch
Originale Illustrationen auf Kohle s/w
Kassel, 2016

Die goldene Discofaust

Vernissage: 2.12.2016 im Pop Shop Kiel
Die Austellung wird vom 2-16.12 geöffnet sein.

Die goldene Lagune
In meiner rechten Hand halte ich eine Barbie. Sie trägt ein rosafarbenes
Minikleid. Ihre Augen glänzen erwartungsvoll, ihre blonden Haare sind
mit einer Herzchen -Klammer zu einem Pferdeschwanz zusammengefasst.
In meiner linken Hand steht ein barfüßiger Ken und entblößt seine
blütenweißen Zähne. Er trägt einen strahlenden Anzug mit silbernem
Glitzer-Stehkragen. Sie kommen sich näher. Ihre starren Plastiklippen
berühren sich und werden weich, zu Plastikpudding und drücken sich
leidenschaftlich wie zwei trockene Zungen ineinander. Whitney Houston
überschlägt sich: „I wanna dance with somebody. I wanna feel the heat
with somebody“. Ken schiebt seinen steifen Arm ausgestreckt zu einer
Umarmung ihr entgegen, kommt aber nicht weit. Barbies Minikleid bleibt
an seinem Daumen hängen und rutscht hoch. Barbie trägt keine Unterhose.
Mir wird heiß.
Wie kam es, dass die Worte der Hauptdarsteller im Film „Die blaue Lagune“
uns so berührten? Glaubten wir wirklich, dass Vanille Deo verführerisch
wirkt?
Seid willkommen in unserer goldenen Lagune!

ankundigung

diegoldenediscofaust.tumblr.com
facebook.de/popshopkiel

Klassenfoto Wintersemester 2016/17

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